Burgruine Altnussberg

Traumhaftes Oktoberwetter hat uns heute in die Natur raus getrieben. Unser schon lange ins Auge gefasstes Ziel war die Burgruine Altnussberg, nicht zu verwechseln mit der Ruine Neuneußberg, die aber tatsächlich in Sichtweite unseres Ausflugszieles liegt.

Altnussberg Burgturm

Turm dere Burgruine Altnussberg

Der Ort Altnussberg befindet sich etwa zwischen Bodenmais und Viechtach. Von der Autobahn Deggendorf kommend fährt man über Ruhmannsfelden nach Viechtach, wo es kurz vor der Stadt ausgeschildert nach rechts geht, von Richtung der Kreisstadt Cham auf der sogenannten Ostmarkstrasse, der B85, kommend passiert man die Stadt Viechtach und folgerichtig gehts kurz danach nach links. Im Ort Altnussberg ist die Burganlage gut ausgeschildert, den Hinweisen folgend kommt man zum Parkplatz, über dem man den fünfeckigen Burgturm schon sehen kann. Nach etwa 50m Richtung Burg verläuft der Weg dann im Wald, zuerst ein kurzes kräftig ansteigendes Stück, danach eines gemächlich steigend und das letzte Wegstück wieder steil ansteigend. Der Weg ist teilweise gepflastert, mit Platten belegt und auch Waldboden. Er eignet sich augenscheinlich für Kinderwägen, denn sowohl hinauf als auch hinunter trafen wir schiebende Eltern und Großeltern, die versicherten, dass der Auf- bzw. Abstieg kein Problem sei. Vermutlich ist der Weg auch für Rollstuhlfahrer geeignet, aber man braucht einen, der schiebt/bremst. Nach ca. 10-15 Minuten, und 1,5km, erreicht man oben den Burgplatz mit der Burgschänke und einen fantastischen Terassenplatz mit Aussicht und zur rechten Hand liegt die Burgruine, nochmals auf einen Felsen oberhalb, ein wahrlich prächtiger Anblick, fanden wir.

Burgschänke

Terrasse und Burgschänke in der Oktobersonne

Die Burg Altnussberg war eigentlich recht groß, wie die vorhandenen Grundmauern mit den ausgeschilderten Bezeichnungen zeigen. Diese Räume kann man begehen. Steht man dann oben neben dem Turm, fällt nach ein paar Schritten voraus, der Fels extrem steil in den Wald ab. Eine wehrhafte Burg also. Der Eintritt in den Turm kostet 50 Cent pro Erwachsene, Kinder sind frei, bezahlt wird unten in der Burgschänke. Die Holztreppe im Burgturm ist angenehm zu gehen und in jeder „Etage“ gibts schmale Fenster mit Ausblick. Oben angekommen hat man, vor allem bei dem Wetter Superblick über den Bayerischen Wald.
Nachdem wir uns alles auf der Burg angeschaut hatten, mussten wir natürlich dringend die Burgschänke bzw. die Terasse testen. Ein sehr netter Wirt hat uns begrüßt und bedient. Es gibt einige kleine Speisen und die üblichen kalten und warme Getränke. Geöffnet ist die Schänke von April an außer Montag jeden Tag, die Saison endet gewöhnlich am letzen Oktobertag. Heuer allerdings ist sie wegen des Wetters noch bis Ende der bayerischen Herbstferien geöffnet, also noch bis Ende der ersten Novemberwoche.

Wie in den letzen Jahren gibts auch 2015 wieder eine Woche vor Adventbeginn einen Burgmarkt Freitag bis Sonntag, 20.-22.November.
Wie wir auf der Karte am Parkplatz gesehen hatten, gibts auch einen längeren Weg zur Burg. Diesen wollten wir eigentlich zurück gehen, aber wir konnten uns etwas schwer von der Sonne vor der Burgschänke trennen, also sind wir wieder den gleichen Weg zurück. Den Rundweg sieht man hier an der Karte.Wandertafel-Altnussberg
Fazit: Es war toll, das Wetter, die Burganlage, die Schänke, die Leute…alles hat uns uneingeschränkt gefallen

4 Kommentare zu Burgruine Altnussberg

  1. Maria sagt:

    Hallo Wolfgang,
    die Burgschänke und die Burganlage selbst finde ich auch ganz toll!
    Viele Grüße
    Maria

  2. Wanderer sagt:

    Hallo Maria,
    schön das wir darin einer Meinung sind:-)
    Beste Grüsse
    Wolfgang

  3. Hallo Wolfgang,

    in meinem Wanderblog kann man meine Tour um die Burgruine Altnussberg nachlesen: http://www.bayerischer-wald-wandern-blog.de/15-burgruine-altnussberg-und-schwarzer-regen/

  4. Wanderer sagt:

    Hallo Sonja,
    vielen Dank für den Hinweis. Deine Wanderung ist eine schöne Ergänzung für all diejeneigen die eine Wandertour einplanen. 16 km Länge sollten aber nicht unterschätzt werden.

    Schöne Grüsse
    Wolfgang

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