Gläserne Scheune

Bei dem schlechten Wetter am letzten Wochenende haben wir die Gelegenheit genutzt, um uns die oft beworbene „Gläserne Scheune“ nahe der Stadt Viechtach anzusehen. Manche kennen den Ort wahrscheinlich auch aus dem Fernsehen, es gab vor Jahren einen Bericht im Bayerischen Rundfunk.

Gläserne Scheune

Einfahrt zur gläsernen Scheune

Man erreicht den Ort Schönau, in dem die „Gläserne Scheune“ steht, einmal von der B85 aus. Von dort biegt man bei der Stadt Viechtach ab und fährt durch den Ort hindurch Richtung Neunussberg, Blossersberg. Eine zweite Möglichkeit ist von der Stadt Bad Kötzting kommend Richtung Wettzell, danach Richtung Viechtach. Die Ausschilderung zur Scheune ist bei beiden Strecken gut. Es stehen direkt vor dem Gebäude Parkplätze zur Verfügung. Die Gläserne Scheune selbst ist eigentlich eine Galerie,  für die man Eintritt bezahlt. Erwachsene 5,00Euro, Kinder bis 9Jahre frei, danach 2,50Euro. Die Hauptattraktionen sind die großen Glasfenster bzw. Glasfenstergemälde.

Glasbild der Verurteilung des Räuber Heigls

Der Räuer Heigl wird in Straubing zum Tode verurteilt

Gleich im Eingangsbereich gibt es ein Wand-Glas-Gemälde über den Räuber Heigl, ein im Bereich des Kaitersberg sein Unwesen treibender Geselle. Das größte Glasfenster befindet sich im ersten Stock und zeigt Geschenisse aus dem Leben des sogenannten Mühlhiasls, einem Seher aus dem Bayerischen Wald. Durch ein sehenswertes, geschnitztes Tor mit den Geschehnissen der wilden Jagd, der Rauhnächte und der Drud, gelangt man in den Raum mit dem Kunstwerk. Für Interessierte läuft ein Band, das die einzelnen Stationen auf dem Gemälde erläutert. Danach kann man auf einem Rundgang durch die Galerie mit Glasobjekten, Graphiken und Bildern  schlendern.  Für uns am interessantesten waren auf jeden Fall die Glasfenster.

Die Gläserne Scheune ist ein Ausflugsziel für an Glaskunst interessierte, unserer Meinung nach ist es nicht besonders für Familien mit Kindern  geeignet. Von November bis einschließlich März ist die Galerie nicht geöffnet.

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