Haus der Wildnis-Nationalparkzentrum Falkenstein

Ausflugtipp für die ganze Familie – Haus der Wildnis bei Zwiesel

Haus der Wildnis

Haus der Wildnis mit Gastrononie und großer Ausstellung

Das „Haus der Wildnis“ ist eine Einrichtung, die über den Nationalpark Bayerischer Wald, aber auch über den benachbarten Partner Nationalpark Sumova informiert. Man kann dieses Ausflugsziel mit dem Auto von Zwiesel her über Ludwigsthal ( Kirche) in Richtung Bayerisch Eisenstein erreichen. Gleich hinter Ludwigsthal befindet sich der große Besucherparkplatz. Hier muss man sich eine Parkkarte (kostenpflichtig) lösen. Danach gehts am Besucherservice vorbei zum Anfang des Geländes. Übrigens, wer mit der Bahn anreisen möchte, findet die Haltestelle der Waldbahn nur etwa 100 Meter vom Eingang entfernt in Richtung Steinzeithöhle. Der Eintritt zur Anlage ist frei und führt nach dem Haus und den Toiletten(Behindertentoiletten) direkt auf die zwei Wegstrecken,  der eine kurze, mäßig steile Weg führt in etwa 15-20min durch den Wald zum Haus der Wildnis. Ein zweiter, etwas gemütlicherer Weg etwa 2,5 km lang zum gleichen Ziel.

Besucherservice

Der Besucherservice oberhalb des Parkplatz -im Hintergrund der Große Arber

Kurz hinter dem Besucherservice gibt es eine Gabelung. Dort kann man sich dann enscheiden, eine ausgestellte Karte hilft dabei. Rechts gelangt man nach 10 Minuten zur Steinzeithöhle, und dann weiter an den Tiergeländen vorbei zum Ziel, links gelangt man nach ca. 15 Minuten zum Haus der Wildnis.

Die Anlage besteht aus:

Haus der Wildnis mit Gastronomie, Nationalparkshop und einem großen Infozentrum mit Ausstellung über den Wald und seine Bewohner. Uns hat dabei übrigens ganz besonders der Borkenkäfer „gefallen“, den man sich interaktiv anschauen kann, war ein bißchen gruselig, das Insekt so groß zu sehen.

Holzei-Infostand

Der Infostand im Haus der Wildnis-alles Holz

Hölzerner Aussichtsturm, gleich hinter dem Haus der Wildnis, mit breiter Treppe und wunderbarer Aussicht zum Großen Arber.

Aussichtsturm Holz

Der Aussichtsturm im Tierfreigelände

Tierfreigelände mit Luchsen, Wölfen, Auerochsen und Wildpferden, wobei wir diesmal so früh unterwegs waren, dass unsere Lieblingstiere, die Wölfe, wahrscheinlich noch nach einer anstrengenden Nacht schliefen.

Tierfreigelände

Blick zum Tierfreigelände – auf der Steinzeithöhle

Steinzeithöhle mit Nachbildungen der Höhlenzeichnungen aus der Grotte Chauvet in Südfrankreich.

Steinzeithöhle

Die Steinzeithöhle mit den Felsmalereien

Das Haus der Wildnis mit seinem Tierfreigelände sind barrierearm gestaltet und mit Kinderwagen befahrbar, bei der Steinzeithöhle müßte es auch klappen. Für Rollstuhlfahrer sind die Wege befahrbar, allerdings ist es manchmal wahrscheinlich etwas mühsam auf der kurzen Strecke in Richtung Haus der Wildnis, da es doch an der ein oder anderen Stelle recht steil wird. Wenn jemand in Bedarfsfall schieben kann, ist dies ideal. Der Weg zum Haus der Wildnis ist sogar bei Bedarf beleuchtet. Für Fahrräder ist der Weg gesperrt, es führen aber gleich hinter dem Besucherzentrum am Eingang, einige „Biketrails“ entlang, so dass man dann eine gute Alternative finden kann.

Das Gasthaus im Haus der Wildnis wartet mit einer überraschend ungewöhnlichen Speisekarte auf, wie wir jedenfalls finden. Das Getränk der Wahl war für uns, bei 30Grad, eine eisgekühlte Woid-Fichten-Schorle.

Das Tierfreigelände ist ganzjährig (bei freiem Eintritt) geöffnet und die Wege sind geräumt.

Holzbrücke

Die Holzbrücke über das Wolfsfreigelände

Das „Haus der Wildnis“ ist ein für einen kleinen Tagesausflug ideal, man kann ein paar Stunden, aber auch den ganzen Tag darin verbringen. Wer sich frühzeitig informiert, für den gibts auch ein Veranstaltungsprogramm, Nachts Eulen oder Sternenhimmel beobachten, oder ähnl. geheimnisvolles. Außerdem wird ein Kinderferienprogramm angeboten.

Das Haus der Wildnis hat geöffnet:

26.12.-31.03 täglich 10-17 Uhr

01.04.-08.11 täglich 10-18 Uhr

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