Hirschenstein-der Gipfel mit dem Steinturm

Gestern ergab sich endlich mal  die Gelegenheit den Hirschenstein-Gipfel zu besuchen, leider bei ziemlichem Nebel, aber das ließ die Natur ganz schön mystisch erscheinen und hatte seinen ganz besonderen Reiz. Der Berg mit einer Höhe von 1095 Metern, liegt etwa 20 km nördlich von Deggendorf, zwischen Ruhmannsfelden und St. Englmar.

Turm am Hirschenstein

Der Turm am Gipfel des Hirschenstein

Jetzt, Ende Januar, und bei relativ wenig Schnee am Gipfel, machte ich mich in Begleitung unserer Freundin Theresia mit Wanderschuhen und Stöcken auf in Richtung Hirschenstein. Wir fuhren über die kleine Ortschaft Achslach und sind an der auffallend bunt bemalten Bushaltestelle Richtung Ödwies  abgebogen. Vorbei am Ödwiesbauer geht es nach oben in den Wald hinein. Nach etwa 10 Minuten erreichten wir über Forststraßen die Schranke und parkten dort am Rand unser Auto. Am Samstag Morgen im Januar waren wir tatsächlich die einzigen Wanderer hier oben. Unter der Woche verkehren auf den Forststraßen Holzlaster, also ist hier dann Vorsicht geboten beim Hochfahren. Der Weg selbst war zwar schneebedeckt, aber gut begehbar. Von hier aus benötigt man bis zum Gipfel knapp eine Stunde.

Eishügel-Hirschenstein

Hügel aus Eis und Stein-Platzl

Auf dem Weg nach oben kamen wir an einem Platz mit einem Steinhaufen vorbei. Sein Inneres wird von einer Quelle gespeist. Der ganze Berghaufen ist zugefroren und sieht deshalb sehr skurill aus, man vermutet alles mögliche drunter, sieht aber nicht genau……Weiter geht es auf dem Wanderweg Nr. 4 nach oben. Vom Steinhaufen, übrigens auch „Platzl“ genannt, sind es noch 3 km bis zum Hirschenstein.

Wegweiser am Platzl neben dem Steinhaufen

Wegweiser am Platzl neben dem Steinhaufen

Nach anderthalb Kilometer kamen wir dann zur Ödwies, einem freien Platz, an dem ein großes Steinhaus der Reservisten steht. Man kann das Haus übrigens auch privat mieten, auch im Winter. Gestern sah es jedenfalls ziemlich bewohnt aus, Vorteil ist dann auch noch, dass der Forstweg bei Vermietung geräumt wird.

Reservistenhaus

Das Reservistenhaus an der Ödwies

Wir wanderten am Haus vorbei und folgten wieder dem Wanderweg Nr. 4 hinter dem Haus,  weiter Richtung Aussichtsturm. Das gelb geschwungene Zeichen an dem ein oder anderen Baum erinnert uns daran, dass wir uns hier auch auf dem Goldsteig-Wanderweg befinden. Nach dem Reservistenhaus wird der Weg schmäler und führt durch einen jungen Buchenwald.
Oben angekommen war es wirklich sehr neblig und die Sicht betrug geschätzt knapp einhundert Meter. Gut, ein Alpenblick, wie an schönen Tagen, war also nicht möglich. Dennoch, finde ich, ist auch an solchen Tagen die Aussicht  oder der besser gesagt, der Anblick der Landschaft schön. Oben auf dem Hirschenstein gibt es einen Aussichtsturm, dieser Turm ist 1921 gebaut vom Bayerischen Wald Verein und ist 7 Meter hoch. Im Inneren führt eine Stahl-Wendeltreppe nach oben. Bei guter Sicht kann man von hier aus tatsächlich die Alpen mit seinen Gipfeln wie dem Wendelstein, Daxstein und vielen anderen sehen. Am Platz vor dem Turm gibt es auch eine geräumige Schutzhütte, die zur Rast oder einer Essenpause einlädt.

Kontrollstelle für den Wanderpass

Kontrollstelle für den Wanderpass- für Wanderer und Vögel 🙂

Für den Rückweg zum Auto haben wir dann noch kanpp dreißig Minuten benötigt. Alles in allem eine gelungene Wanderpartie mit Frischluftgarantie bei jedem Wetter. Dieser Weg hat geringe Steigung, ist ein bis zur Hütte recht breiter Wirtschaftsweg. Das Wahrzeichen, der Steinturm, lockt zu recht die Wanderer über verschiedene Wanderwege nach oben zum Hirschenstein.

Vielen Dank möchte ich an dieser Stelle Theresia sagen, die sich Zeit genommen hat und mir Ihren Hausberg, den Hirschenstein, gezeigt hat.

Pfeiferbrunn auf dem Weg zum Hirschenstein

Pfeiferbrunn auf dem Weg zum Hirschenstein

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