Rübenkraut

Das leckere Kraut ist eine Beilage zu Deftigem und hat viele Namen

Unter der Rubrik “ Essen“ möchte ich euch immer auch die regionale Küche präsentieren. Eines dieser besonderen Leckereinen ist das Rübenkraut. Es wird meist in den kalten Monaten Oktober bis Dezember verkauft. Das Rübenkraut ist eine Beilage zu deftigem Schweinebraten.

Weisses Kraut aus Rüben

Das weiße Kraut passt zu deftigem Essen.

Rübenkraut wird wie der Name es schon andeutet aus einer Rübe gewonnen. Die Krautrüben sind spezielle Rüben die zuerst geschält werden und dann kurz geschnitten, in einen Gärtopf eingestampft werden. Dort bleiben sie zudeckt etwa zwei Wochen und gären vor sich hin. Danach ist es essfertig. Je nach Geschmack wird es dann mit Milch, Kümmel oder Sahne verfeinert, mit Räucherfleisch gekocht und dann wie hier zu deftigem Schweinbraten und Knödel gereicht. Rübenkraut ist aber nicht überall zu bekommen. Man muss schon etwas Glück haben, wenn man es in Gaststätten findet. Ab November findet man aber immer wieder Metzgereien, die das Kraut selbst herstellen und Portionsweise verkaufen.

In Lam gesehen

In Lam gesehen – hier gibt es das gute Kraut

Rübenkraut schmeckt leicht säuerlich, süsslich je nach Zubereitung. In Niederbayern nennt man es auch Batzlkraut oder Kurzkraut. Kurzkraut wohl wegen den kurz geschnittenen Rüben. Solltet ihr die Gelegenheit haben Rübenkraut zu bekommen, versucht es einmal. Aber Vorsicht! Eine undichte Tüte mit Rübenkraut im Auto kann schon arg die Geruchsnerven strapazieren. Eine zweite Tüte Tüte ist da zu empfehlen. Sicher ist sicher 🙂

 

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