Wallfahrtskirche Weissenregen

Wallfahrtskirche Weißenregen . Von allen Seiten im Kötztinger Land ist sie gut zu sehen,  und fast jeder im Landkreis Cham und den benachbarten Kreisen kennt das gelbe Kirchlein, sie thront hoch oben auf einem kleinen Hügel und ihr zu Füssen liegt die kleine Stadt Bad Kötzing.

Der Altar des Kötztinger Bildhauer Joh. Paulus Hager ( 1698-1769) in der Kirche Weißenregen

Der Altar des Kötztinger Bildhauer Joh. Paulus Hager ( 1698-1769) in der Kirche Weißenregen

Von dort aus ist sie auch bequem  auf halbem Weg aus der Stadt hinaus in Richtung Blaibacher See(Rtg. Cham/Miltach) zu erreichen. Die Kirche, bzw. das Kirchlein liegt direkt am Ostbayerischen Jakobs-Pilgerweg und ist bei Pilgern und Brautpaaren gleichermaßen beliebt, wenn auch aus verständlich anderen Gründen.

An der Stelle, an der heute die Kirche steht,wurde zuerst eine Kapelle, etwa um das Jahr 1593, errichtet. In der Zeit von 1750 bis 1769 baute man dann die heutige Wallfahrtskirche. Zu ihr gehört noch ein kleiner Friedhof und eine Kapelle. Ausserdem kann man einen Kreuzweg mit Bildstöcken bergabwärts gehen.  Im Innern der Wallfahrtskirch befindet sich die kunstvoll geschnitzte Kanzel und der Altar, beides  stammt von dem einheimischen Bildhauer Johann Paulus Hager. Die Kanzel, die auch Fischerkanzel genannt wird, stellt ein Schiff dar, in dem sich Gott Vater, der Heilige Geist, Engel und viele weitere Helfer und Fischer gegen den Sturm  stemmen und allen Widrigkeiten zum Trotz das Schiff durch die Wellen lenken.

Die Fischerkanzel in Weißenregen

Die Kanzel in Form eines Schiffes – auch Fischerkanzel genannt

Die Kirche ist zu folgenden Zeiten geöffnet und zu besichtigen:

01. April – 30. September   von 9-19 Uhr

01. Oktober – 31. März    von 9-16 Uhr

Freitags ab 17 Uhr ist die Kirche wegen Reinigungsarbeiten geschlossen.

Parkplätze für PKW und Busse sind direkt unterhalb der Kirche ausgeschildert und nur wenige Meter vom Eingang entfernt.

Wir parken ebenfalls dort und gehen hinauf zur Kirche. Dabei fällt mir ein Symbol an der Friedhofsmauer auf. Es zeigt einen blauen Fisch auf weissem Grund. Ich habe nirgendwo eine Erklärung dazu gefunden. Aber als wir einige Wochen später den Kötztinger Kurpark besuchen, haben wir das Symbol wieder gesehen, und……..weitergerätselt.

Die Auflösung gibts jetzt: Es ist die Beschilderung für den sogenannten Fischerlweg, einem Wanderweg von Bad Kötzting bis zum Blaibacher See und wieder zurück nach Kötzting. Dabei kann man zwischen zwei Routen wählen, von der eine 8,5 km und die andere 8,2 km lang ist.

Aber zurück zur Wallfahrtskirche Weißen Regen. Im Eingangsbereich sehen wir eine Vielzahl von kleinen Bildern, die die heilige Maria zeigen. Diese Votivgaben sind Bekundungen, Danksagungen oder einfach „Grüße von Wallfahrern, Gläubigen und sonstigen Besuchern. Auf vielen dieser Votivgaben kann man Sprüchlein lesen wie  “ Maria hat geholfen“ usw. Das älteste Bild ist aus einem ausgesägten Baumstammes und wohl im späten 18. Jahrhundert entstanden. Ähnliche Bilder fanden wir u.a. auch in der Wallfahrtskirche in Neukirchen am heiligen Blut.

Votivgaben Heilige Maria

Marienbilder im Eingangsbereich der Wallfahrtskirche

Ein Erlebnis ist auf jeden Fall der grandiose Rundblick von hier oben am Kirchlein,man überblickt das gesamte Umland der Pfingstreiterstadt Bad Kötzting und außerdem ist hier oben noch ein wunderbarer Ort, um abzuschalten, auszuruhen und einfach „so in der Gegend rumschaun“.

Gruppen die eine Führung durch die Wallfahrtskirche möchten, wenden sich an: Frau Maria Fischer, Telefon: 09941-3956

Wallfahrtskirche von aussen

Die Wallfahrtskirche Weißenregen mit Friedhof und Kapelle

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